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Carsten Lange (Hrsg.); Brit Reipsch (Hrsg.)
Telemann und die Kirchenmusik
Bericht über die Internationale Wissenschaftliche Konferenz, Magdeburg, 15. bis 17. März 2006, anlässlich der 18. Magdeburger Telemann-Festtage.

2011, 460 S., mit zahlreichen Abb. und Notenbeispielen., Paperback
Reihe: Telemann-Konferenzberichte, XVI
ISBN: 978-3-487-14546-4
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Beschreibung
Fachgebiete

"Viele der Artikel werfen relevante Fragen auf, die nur selten erschöpfend beantwortet werden können, und so bietet der Band Anregungen und Perspektiven für die weitere Forschung. Der Tagungsband ist jedoch auch Anregung in anderer Art, macht er doch aufmerksam auf einige faszinierende Facetten der telemannschen Kantaten und mag damit auch ein Anreiz sein, mehr von ihnen zu musizieren." (Markus Rathey, Musik und Kirche 6/2011)

"Es ist die erste Sammelpublikation, die diesen Schaffensbereich Telemanns als Ganzes in den Blick nimmt und sich damit eines schon lange bestehenden Desiderats der Musikforschung annimmt (…) Schließlich wird der Musikforscher in Anbetracht der historischen Bedeutung der Materie und angesichts der hohen Qualität vieler der Kompositionen auch reich für seine Mühen belohnt, wie uns der vorliegende Band zu zeigen vermag." (Nina Eichholz, Fontes Artis Musicae 59/4)

Georg Philipp Telemann gehört zu den einflussreichsten und stilprägenden Komponisten protestantischer Kirchenmusik des 18. Jahrhunderts. Mit großem Sendungsbewusstsein setzte er sich über das Maß seiner dienstlichen Verpflichtungen hinaus für die Aufwertung und Modernisierung der Kirchenmusik ein, komponierte zahlreiche Jahrgänge für die Sonn- und Festtage des Kirchenjahres, Musik für Predigereinführungen und Kircheneinweihungen, oratorische Passionen, Motetten und andere Werke für den kirchenmusikalischen Gebrauch. Dabei vertonte der gebürtige Magdeburger Pastorensohn zumeist moderne, theologisch deutliche und sprachlich herausragende Dichtungen. Seine Musik, die nicht minder bekenntnishaft und von großer religiöser Durchdringung ist, fand insbesondere im mittel- und norddeutschen Raum weite Verbreitung. Telemann selbst sprach von der Kirchenmusik als „dem alleredelsten Theile der Klinge-Kunst“.
Die Musikwissenschaft hat sich mit dem „Kirchenmusiker“ Telemann lange Zeit nur zögerlich befasst und war nicht selten Fehlurteilen erlegen. Erstmals widmete sie sich diesem Desiderat mit einer Internationalen Wissenschaftlichen Konferenz, die im Rahmen der 18. Magdeburger Telemann-Festtage veranstaltet wurde und deren Beiträge der Tagungsbericht enthält. Die Bandbreite der Themen umschließt Werkanalysen, gattungsspezifische Fragen, Stil- und Rezeptionsuntersuchungen, poetologische und theologische Aspekte, die Situation der Kirchenmusik an den Wirkungsorten Telemanns sowie Überlieferungswege der Kompositionen.