Programm
Service
Über den Verlag


Ana Marta González
Culture as Mediation
Kant on Nature, Culture, and Morality.

2011, 362 S.
Reihe: Reason and Normativity - Razón y Normatividad - Vernunft und Normativität, 3
ISBN: 978-3-487-14553-2
Lieferbar!

39,80 EUR
(Preis inkl. Umsatzsteuer zzgl. Versandkosten)
Lieferzeit beträgt innerhalb Deutschlands bis zu 7 Arbeitstage / außerhalb Deutschlands bis zu 14 Arbeitstage


 

Beschreibung
Fachgebiete

"This book casts light on the manifold features of Kant's conception of the tasks of culture, and it constitutes a valuable contribution to current scholarship on the impure side of Kant's practical philosophy (…) 'Culture as Mediation' brillantly displays Kant's ambivalent image of culture and the ideal order to which the reconcilation between nature and morality belongs." (Nuria Sánchez Madrid, Kant-Studien 2015)

Dieses Buch versucht eine begriffliche Klärung von Kants Auffassung von Kultur. Dieser Aspekt seines Denkens ist bisher noch nicht systematisch untersucht worden. Die Autorin hatte zunächst lediglich ein thematisches Interesse an den vielfältigen Bedeutungen des Begriffs „Kultur“ und war überzeugt, dass Kants Moralphilosophie uns den methodischen Rahmen bereitstellen könnte, um die wachsende Relevanz von „Kultur“ im modernen Denken zu verstehen. Insbesondere ging sie von der Annahme aus, dass die Entstehung von Kultur als ein relativ autonomes Reich impliziert war in Kants Weigerung, der Natur eine Rolle bei der Konstitution der moralischen Norm zuzuweisen, und in seiner Forderung, dass die moralische Norm allein durch die reine Vernunft zu definieren sei. Als Ergebnis wäre Kultur auf einer mittleren Ebene anzusiedeln; denn sie ist weder empirische Natur noch reine Moral. Dementsprechend kann man versuchen, Kultur entweder aus der Perspektive der Natur oder aus der Perspektive der Moral zu verstehen. Beide Wege vertreten das, was man als „Kants explizite Darstellung der Kultur“ bezeichnen kann. Hinter dieser expliziten, zweifachen Beschreibung von Kultur lässt sich allerdings eine implizite Darstellung von Kultur im Sinne einer „Projektion der menschlichen Subjektivität“ erkennen. Diese letzte Beschreibung, die selbst eine Konsequenz des kritischen Vorhabens ist, stellt Kants eigenständigsten Beitrag zur Philosophie der Kultur dar.