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Annette Kreutziger-Herr (Hrsg.); Nina Noeske (Hrsg.); Susanne Rode-Breymann (Hrsg.)
Gender Studies in der Musikwissenschaft - Quo vadis?
Festschrift für Eva Rieger zum 70. Geburtstag.

2010, 192 S., Englische Broschur
Reihe: Jahrbuch Musik und Gender, 3
ISBN: 978-3-487-14494-8
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Beschreibung
Fachgebiete

"Wer das Jahrbuch bislang noch nicht subskribiert hat, sollte das spätestens nach diesem Band nachholen." (Claudia Niebel, Forum Musikbibliothek Heft 3/2011)

Band 3 des Jahrbuchs Musik und Gender ist der Pionierin der Frauen- und Geschlechterforschung in der Musikwissenschaft, Eva Rieger, gewidmet. Für den von ihr eröffneten Forschungsansatz war Musikwissenschaft eine diskursive, gestaltbare Disziplin. Als Würdigung ihres Lebenswerks nähert sich der Band zentralen Anliegen ihres Schaffens. Hervorgegangen aus einem Arbeitsgespräch im Forschungszentrum Musik und Gender an der Hochschule für Musik und Theater Hannover, entstand eine Positionsbestimmung der musikwissenschaftlichen Genderforschung heute.
Drei zentrale Werke bilden den Ausgangspunkt: Frau, Musik und Männerherrschaft von Eva Rieger (1981), Gender and the Musical Canon von Marcia Citron (1993) und LebensBilder. Leben und Subjektivität in neueren Ansätzen der Gender Studies, hrsg. von Sabine Brombach und Bettina Wahrig (2006). Re-Lektüren der Autorinnen folgen Referate, die sich aus Sicht der aktuellen musikwissenschaftlichen Genderforschung mit diesen Texten beschäftigen, ergänzt durch Betrachtungen, welche sie nach Möglichkeiten des transdisziplinären Anknüpfens oder der generationenübergreifenden Einflussnahme befragen. Jeder dieser Abschnitte wird durch Zusammenfassungen der Diskussionen abgerundet, so dass die im Titel gestellte Frage „Quo Vadis?“ wenn auch nicht beantwortet, so doch mit zahlreichen Wegweisern versehen wird.

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Volume 3 of the Music and Gender Yearbook is dedicated to the pioneer of women’s and gender studies in music, Eva Rieger. For the approach to research which she opened up, music was a discursive and malleable discipline. In appreciation of her life’s work, this volume seeks to come close to the central concerns of her writings. Originating in a working discussion at the Research Centre for Music and Gender at the College of Music and Theatre in Hanover, there emerged a statement of the position of musicological gender studies today.
Three central works provided the stimulus: Eva Rieger’s Frau, Musik und Männerherrschaft (1981), Marcia Citron’s Gender and the Musical Canon (1993) and the volume LebensBilder: Leben und Subjektivität in neueren Ansätzen der Gender Studies edited by Sabine Brombach and Bettina Wahrig (2006). Re-readings of the authors follow papers which engage with these texts from the perspective of modern gender studies, augmented by examinations of their potential for interdisciplinary study or transgenerational influence. Each section concludes with a summary of the discussions, so that the question “Quo vadis” posed in the title, if not answered, is nonetheless responded to with many signposts.