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Israel Joseph, Jr. Benjamin
Drei Jahre in Amerika (1859-1862)
3 Bände in 2 Bänden.

Hannover 1862 , Reprint: Hildesheim 2016. Mit einer Einleitung herausgegeben von Viola König., 792 S., Leinen
Reihe: Historia Scientiarum
ISBN: 978-3-487-14366-8
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Beschreibung
Fachgebiete

50 Jahre vor Krause und Jacobsen, 1859-62, bereiste Israel Joseph Benjamin Jr. (1818-1864), ein streng gläubiger Jude aus Hannover, die Nordwestküste. Auch er erwarb dort ethnographische Gegenstände. Teile seiner Sammlung, die er in Victoria, der alten Hauptstadt von Britisch Kolumbien erwarb, gelangten in das Niedersächsische Landesmuseum seiner Heimatstadt Hannover. Sein Name, sein Reisebericht und sein Werk blieben vollständig unbekannt. Dies dürfte durch den explizit privaten Charakter seiner Unternehmung begründet sein, die Veröffentlichung des Reiseberichts 1862 erfolgte im Selbstverlag.
Benjamin verbrachte drei Jahre in den Vereinigten Staaten von Amerika, wobei er vorrangig die Geschichte und die Lebensbedingungen der Juden in Nordamerika untersuchen wollte. Im August 1860 kam er via Panama in San Francisco an und setzte seine Reise zunächst nach Oregon und weiter nach Vancouver fort. Später reiste er über Land nach Salt Lake City, wo er sich ausführlich mit den Mormonen beschäftigte, und erreichte 1861 schließlich St. Louis.
Benjamin begab sich an die Nordwestküste Amerikas, um dort nach den 10 verlorenen Stämmen Israels zu suchen, die er unter der dort lebenden Urbevölkerung vermutete. Er studierte die Indianer genau, musste jedoch feststellen, dass sie mit den Gesuchten nicht identisch sind. Als Resultat hinterließ er ein lesenswertes Werk mit wertvollen zeitgenössischen Beobachtungen und Beschreibungen vom Leben der Indianer, besonders der Haida Gwaii.