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Julius H. Schoeps (Hrsg.); Werner Treß (Hrsg.)
Verfemt und Verboten. Vorgeschichte und Folgen der Bücherverbrennungen 1933
Wissenschaftliche Begleitbände im Rahmen der „Bibliothek verbrannter Bücher“. Herausgegeben vom Moses Mendelssohn Zentrum für europäisch-jüdische Studien, Potsdam. Band 2.

2010, 467 S., mit zahlreichen Abb, Gebunden
Reihe: Bibliothek Verbrannter Bücher
ISBN: 978-3-487-14383-5
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Beschreibung
Fachgebiete

"Es erstaunt immer wieder, wie von der Forschung trotz der inzwischen zahlreichen Publikationen zum Thema Bücherverbrennungen laufend neue weiße Flecken ausgemacht und neue Erkenntnisse zutage gefördert werden. Ergänzend finden sich in dem Band ein ausführliches Vorwort, das zugleich eine Zusammenfassung der Beiträge bietet, ein Literaturverzeichnis mit über 300 Titeln, ein Autorenverzeichnis und ein Personenregister. Das Buch wird zur Fortsetzung, insbesondere aber auch Schulbibliotheken empfohlen." (Peter Vodosek, BuB Magazin 65/2013)

Der vorliegende Sammelband vereint Untersuchungen, die eine bessere kulturgeschichtliche Einordnung der Bücherverbrennungen in Deutschland 1933 ermöglichen sollen. Dabei richtet sich der Fokus insbesondere auf historische und literaturwissenschaftliche Kontexte, die bei der bisherigen Erforschung der NS-Bücherverbrennungen noch zu wenig Berücksichtigung gefunden haben. Wie kam es am 6. Mai 1933 zur Erstürmung des „Instituts für Sexualwissenschaft“ von Magnus Hirschfeld und wer waren die Verantwortlichen? In welchem Maß war die Literatur fremdsprachiger Autoren aus den USA und der Sowjetunion von den Verboten durch die Nationalsozialisten betroffen? Wie entwickelten sich Erinnerung und öffentliches Gedenken an die Bücherbrennungen? Auf diese und weitere Fragen finden sich in den insgesamt 20 Beiträgen des Bandes zahlreiche neue Erkenntnisse.

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This volume brings together different aspects to enable a better cultural-historical presentation of the book-burnings in Germany in 1933. There is a specific focus on the historical and literary contexts, which have been paid too little attention in previous studies of the Nazi book-burnings. How did the storming of Magnus Hirschfeld’s “Institute for Sexual Studies” on 6 May 1939 come about, and who was responsible? To what extent was literature by authors from the USA and the Soviet Union affected by National Socialist bans? How did memory and public commemoration of the book burnings develop? The 20 essays in this volume offer new insights into these and other questions.