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Kurt Gritsch
Inszenierung eines gerechten Krieges?
Intellektuelle, Medien und der „Kosovo-Krieg“ 1999.

2010, 533 S.
Reihe: Historische Europa-Studien – Geschichte in Erfahrung, Gegenwart und Zukunft, 3
ISBN: 978-3-487-14355-2
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Beschreibung
Fachgebiete

"…die Forschungsarbeit [stellt] eine bemerkenswerte intellektuelle Leistung dar, die es verdient, in den wissenschaftlichen und öffentlichen Diskurs um Friedenssicherung in unserer [Einen?) Welt gebracht zu werden." (Jos Schnurer, socialnet.de, 24.07.2012)

"Kurt Gritsch hat ein Standardwerk zum Kosovokrieg und zu dessen Reflektion in der Wissenschaft und der Presse Deutschlands vorgelegt." (Gutenbergs Welt, WDR 3, 22.08.2010)

"Auch wenn man nicht jede der vom Autor in investigativ-aufklärerischer Absicht entwickelten Thesen unterschreiben mag, ist das Buch unbedingt zu empfehlen. Indem es medien- und demagogiekritisch über die Umstände der schleusenöffnenden erstmaligen Beteiligung von Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr an einem kriegerischen 'Out of Area'-Einsatz unterrichtet, führt es zugleich Klage gegen das Skandalon der Abhängigkeit der veröffentlichten Meinung vom Machtkalkül der Herrschenden." (Franz Siepe, www.literaturkritik.de/public/rezension.php?rez_id=14670)



Dieses Buch beschäftigt sich mit DEM diskursiven Ereignis des Jahres 1999, dem „Kosovo-Krieg“. Er stellt eine Zäsur dar, denn seit 1945 waren zum ersten Mal deutsche Soldaten in militärische Kampfhandlungen „out of area“ verwickelt.
Im Zentrum der interdisziplinären Arbeit steht eine quantitative und qualitative Auswertung der intellektuellen Feuilletondebatte. Fakten und Argumente werden sorgfältig getrennt und systematisch analysiert. Die Geschichte des Kosovo-Konflikts ist anhand der verfügbaren Quellen kontrovers dargestellt. Aus historischer, politikwissenschaftlicher, völkerrechtlicher und philosophischer Perspektive wird die Diskussion um die „humanitäre Intervention“ in den Kontext der großen Gesellschaftsdebatten der 1990er Jahre eingebettet.
Damit liegt auf wissenschaftlichem Gebiet erstmals eine umfassende und kritische Gesamtdarstellung des öffentlichen Diskurses über den „Kosovo-Krieg“ in Deutschland vor.

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This book is concerned with THE discursive event of 1999, the “Kosovo War”. It marks a turning point as it was the first time since 1945 that German soldiers were involved in hostilities “out of area”.
The focus of the interdisciplinary study is a quantitative and qualitative evaluation of the intellectual debate in the media. Facts and arguments are carefully separated and systematically analysed. The history of the Kosovo conflict is presented controversially on the basis of the available sources. Using the perspectives of history, political science, international law and philosophy, the discussion of the “humanitarian intervention” is embedded in the context of the great social debates of the 1990s.
This is the first comprehensive and critical portrayal of the public discourse about the “Kosovo War” in Germany.