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Sabine Muschler
Künstler als Museumsgründer
Personalmuseen für bildende Kunst in Deutschland.

2010, 364 S., Hardcover
Reihe: Studien zur Kunstgeschichte, 187
ISBN: 978-3-487-14462-7
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Beschreibung
Fachgebiete

Die allerorten wachsenden Sammlungsbestände führen dazu, dass Museen häufig nur ausgewählte Werke von bildenden Künstlern ausstellen können. Unter den zahlreichen Neugründungen und -bauten der vergangenen Jahrzehnte kommt auch deshalb den Personalmuseen, die dem Werk eines einzelnen Künstlers gewidmet sind, eine immer größere Bedeutung zu.
Das vorliegende, materialreiche Grundlagenwerk leistet interdisziplinäre Pionierarbeit. Es zeichnet die Entstehungsgeschichte von 45 repräsentativen Personalmuseen in Deutschland nach und beruht auf wissenschaftlich ausgewerteten Gesprächen mit den Künstlern selbst, den Entscheidungsträgern in den Museen sowie weiteren, an den Museumsprojekten beteiligten Personen.
Welche Motivation war ausschlaggebend für die Museumsgründung? Welche Konzepte wurden entwickelt und wie wurden sie in die Praxis umgesetzt? Welche betriebswirtschaftlichen und rechtlichen Aspekte waren dabei zu berücksichtigen? Indem es Fragen wie diese beantwortet und dabei auch einen Blick in die Geschichte der Personalmuseen sowie über die nationalen Grenzen hinaus wagt, wird dieses Buch nicht zuletzt zu einem Leitfaden für diejenigen, die ein Museum gründen wollen.

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The universal growth of collections has led to a situation where museums can often display only selected works by artists. Thus among the many new foundations and new buildings of recent years, the personal museum, devoted to the work of an individual artist, has become ever more important.
This rich, groundbreaking work is a pioneering piece of interdisciplinary study. It traces the development of 45 representative personal museums in Germany and is based on a scholarly evaluation of interviews with artists themselves, with decision-makers in museums, and with others involved in the projects.
What was the decisive motivation for founding the museum? Which concepts were developed and how were they put into practice? Which economic and legal aspects had to be taken into account? By answering such questions and offering a glimpse into the history of personal museums which also crosses national boundaries, this book will be important not least as a guide for those wishing to found a museum.