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Jørgen Erichsen
Friedrich Kuhlau - Ein deutscher Musiker in Kopenhagen
Eine Biographie nach zeitgenössischen Dokumenten. Aus dem Dänischen übersetzt von Marie Louise Reitberger unter Mitarbeit von Sonja Schmitt.

2011, 416 S., mit zahlr. Abb., Hardcover
ISBN: 978-3-487-14541-9
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Beschreibung
Fachgebiete

"Erichsen schildert das abwechslungsreiche Leben Kuhlaus äußerst kenntnisreich. Von der Persönlichkeit des Komponisten kann sich der Leser durch zahlreiche Briefe und Zitate ein Bild machen. Ein ausführliches, erweitertes Werkverzeichnis und eine Bibliographie schließen sich an. Trotz des Preises ein Muss für Musikbibliotheken! (Claudia Niebel, Forum Musikbibliothek, 33 Jg., Heft 1/2012)

„Jörgen Erichsens Buch ist leicht, aber ungemein spannend zu lesen. Der Musikwissenschaftler beschreibt sehr detailliert, behält aber immer das Ganze im Blick – den Menschen Friedrich Kuhlau. Das Buch ist sorgfältig hergestellt und hochwertig gebunden (…) die Biographie wird wohl ein Standardwerk werden.“
(www.musik-heute.de, 07.07.11, Wieland Aschinger)

"Das praktische A5-Format und der stabile Umschlag, das haptisch angenehme Papier und etwa alle fünf Seiten ein Bildchen (…) verleiten zum Schmökern. Der lockere Schreibstil verleiht dem Lesen Freude." (Manfred Sailer, info-netz-musik)

"Die gut erzählte Biographie bietet auch aufschlussreiche Einblicke in die Bedeutung der Musikpublizistik für Komponisten, die von ihrem musikalischen Schaffen leben wollten." (Holger Böning, Jahrbuch für Kommunikationsgeschichte, 2012)

Friedrich Kuhlau (1786-1832), im norddeutschen Uelzen geboren, Komponist und Pianist, wanderte infolge der napoleonischen Kriege nach Dänemark aus. Dort entwickelte er sich durch den Erfolg seiner Oper „Die Räuberburg“ (1814) und das Singspiel „Erlenhügel“ (1828) zu einem Komponisten nationalen Rangs. Der Nachwelt hinterließ Kuhlau ein reiches Œuvre, dessen kammermusikalische Werke, die von Beethoven beeinflussten großen Klaviersonaten und Variationswerke, und die vielen Kompositionen für Flöte heute in zahllosen Einspielungen lebendig geblieben sind.
Der dänische Musikwissenschaftler Jørgen Erichsen legt mit diesem Buch die erste deutschsprachige Monographie zu Leben und Werk Friedrich Kuhlaus vor. Anhand dieser Biographie gibt der Autor einen anschaulichen Einblick in die dänische Musikgeschichte zur Zeit Beethovens. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Frage nach dem Verhältnis von Gelderwerb und künstlerischer Produktion. In diesem Zusammenhang wird die Beziehung des Komponisten zu den Musikverlagen untersucht, von denen die Verbreitung seiner Werke abhing, sowie die Rolle des dänischen Königshauses, das als Auftraggeber einen entscheidenden Einfluss auf Kuhlaus Schaffen hatte. Jørgen Erichsens Arbeit diskutiert auf Basis langjähriger Recherchen die bisherigen Ergebnisse der Kuhlau-Forschung und legt neues, unveröffentlichtes Quellenmaterial vor. Das Buch enthält ein aktualisiertes Werkverzeichnis und ein ausführliches Personenregister.



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The composer and pianist Friedrich Kuhlau was born in the North German town of Uelzen and emigrated to Denmark because of the Napoleonic Wars. There he became a composer of national standing thanks to the success of his opera Die Räuberburg (1815) and the Singspiel Erlenhügel (1828). Kuhlau left to posterity a rich oeuvre. Above all, the great piano sonatas, his sets of variations and his compositions for flute are still alive today in countless recordings.

This work by the Danish musicologist Jørgen Erichsen is the first German-language monograph devoted to Kuhlau’s life and work. On the basis of Kuhlau’s biography, Erichsen provides a vivid insight into early 19th -century Danish musical history. He pays particular attention to the relationship between money making and artistic production. In this context he examines the composer’s relationship with the publishers on whom he depended for the circulation of his works, and describes the role of the Danish royal family, whose commissioning of works had a decisive influence on Kuhlau. Jørgen Erichsen’s study, the result of many years’ research, discusses the findings of existing studies of Kuhlau and his works and makes available new and previously unpublished source material. The book includes an updated list of Kuhlau’s works and a comprehensive index of personal names.