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Johann Friedrich Reitemeier
Encyclopädie und Geschichte der Rechte in Deutschland
Zum Gebrauch akademischer Vorlesungen.

Göttingen 1785. , Reprint: Hildesheim 2014. Mit einer Einleitung herausgegeben von Arno Buschmann., XC/280 S., Leinen
Reihe: Historia Scientiarum
ISBN: 978-3-487-14591-4
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Beschreibung
Fachgebiete

Johann Friedrich Reitemeier (1755-1835) gehört zu den nicht wenigen einflussreichen Rechtsgelehrten des 18. Jahrhunderts, die in der bisherigen Forschung zu Unrecht nur sporadisch behandelt oder gar vollständig übergangen worden sind. Vor allem seine „Encyclopädie und Geschichte der Rechte in Deutschland“ zählt zu jenen Werken, deren Bedeutung man für die Geschichte der neuzeitlichen Rechtswissenschaft bislang kaum angemessen gewürdigt hat. Es ist die erste Darstellung der deutschen Rechtsgeschichte, bei der versucht wurde, die systematische Methode der Natur- und Vernunftrechtslehre des 18. Jahrhunderts mit der an der historischen Entwicklung orientierten Darstellungsweise zu verbinden. Mit dieser Verbindung wurde die Grundlage für die historisch-systematische Methode der Historischen Rechtsschule geschaffen, aus der die Methode der gesamten Rechtswissenschaft des 19. Jahrhunderts hervorgegangen ist, die bis auf den heutigen Tag das Fundament nicht nur der deutschen, sondern über Deutschland hinaus auch der kontinentaleuropäischen Rechtswissenschaft bildet. Als eine Publikation des 18. Jahrhunderts ist Reitemeiers Werk nur schwer erreichbar und wird überdies bibliothekarisch zu den „Rara“ gerechnet, die für die Forschung nur eingeschränkt benutzbar sind. Angesichts der Bedeutung des Werkes für die Geschichte der neuzeitlichen Rechtswissenschaft erscheint es daher geboten, es in einem Nachdruck wieder zugänglich zu machen und der gegenwärtigen Forschung zur Verfügung zu stellen.