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Jan Bloemendal (Hrsg.); Philip Ford (Hrsg.)
Neo-Latin Drama
Forms, Functions, Receptions.

2008, VI/190 S.
Reihe: Noctes Neolatinae, 9
ISBN: 978-3-487-13839-8
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Beschreibung
Fachgebiete

Das Neulateinische Drama war eine europäische Angelegenheit. Die Leiter der Lateinschulen, die Jesuiten und andere Humanisten schrieben lateinische Stücke, um die Zuschauer auf andere Gedanken zu bringen, sie zu belehren oder zu rühren, um schließlich die Gesellschaft zu ändern. Diese Stücke imitierten die Komödien der römischen Autoren Plautus und Terenz und die Tragödien Senecas.
Die Autoren des vorliegenden Bandes untersuchen, wie die Verfasser der neulateinischen Dramen dabei verfuhren, oder welche Spuren der Wirkung ihrer Dramen sich finden lassen. Die Stücke konnten in der Tat Einfluss ausüben, weil sie in Drucken und Handschriften durch ganz Europa zirkulierten, weil sie in der Schule gelesen wurden, und auch durch Aufführungen. So ergibt sich eine dreifache Rezeption: Die Rezeption des römischen Dramas in der frühen Neuzeit, die Rezeption der frühneuzeitlichen Dramen durch Druck und Aufführung, und die Aufnahme der Stücke in den Gefühlen und Meinungen der Zuschauer. In diesem Band wird die Rezeption von Dramen von George Buchanan, Daniel Heinsius, Gulielmus Gnaphäus, Nicolas Caussin, John Foxe, Georg Bernhardt und Cornelius Schonaeus besprochen.