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Katharina Hottmann (Hrsg.); Christine Siegert (Hrsg.)
Feste - Opern - Prozessionen
Musik als kulturelle Repräsentation.

2008, 204 S., mit Abb. und Notenbeispielen., Englische Broschur
Reihe: Jahrbuch Musik und Gender, 1
ISBN: 978-3-487-13865-7
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Beschreibung
Fachgebiete

"Insgesamt stellt der erste Band des neuen Jahrbuchs musikalische Ereignisse aus fünf Jahrhunderten sowie eine große Vielfalt musikalischer Themen mit Genderbezug quer durch die musikalischen Gattungen vor. Er spiegelt damit auf ausgesprochen anregende und lesenswerte Art einen großen Ausschnitt aus dem Forschungsspektrum Musik und Gender wider." (Ute Röller, querelles-net 3/2009)

"Mit dem Jahrbuch Musik und Gender wurde sowohl eine (nun jährlich erscheinende) Selbstdarstellung des Fachbereichs als auch ein Forum für das Fachpublikum vorgelegt. Wegen der spezifischen Neuerscheinungsliste und dem Rezensionsteil kann es für Bibliotheken eine nützliche Anschaffung sein, wenn man seinen Nutzern auch Literatur über diesen Ansatz der Musik- und Kulturwissenschaft bieten möchte." (Eva Schütz, Forum Musikbibliothek, 2009/2)

Das Jahrbuch Musik und Gender ist ein neues Forum musikwissenschaftlicher Genderforschung. Mit jährlich wechselnden Themen im Hauptteil und einem aktuell berichtenden Rubrikenteil wird das Jahrbuch Jahrbuch geschichtsschreibende Impulse geben und Erträge und Methoden der Geschlechterforschung zur Diskussion stellen. Das Jahrbuch Musik und Gender, initiiert von Rebecca Grotjahn und Susanne Rode-Breymann, wird vom Forschungszentrum Musik und Gender (Hannover) und der Fachgruppe Frauen- und Genderstudien in der Gesellschaft für Musikforschung herausgegeben.

Band 1 des Jahrbuchs Musik und Gender, herausgegeben von Katharina Hottmann (Hamburg) und Christine Siegert (Köln), erkundet die Rolle der Musik in verschiedensten Formen kultureller Repräsentation von der Renaissance bis in die Gegenwart: Ein protestantischer Fürstinnenhof inmitten des katholischen Ferrara, frühneuzeitliche Schulaufführungen, Geburts- und Begräbnisrituale, die Berliner Siegesfeier nach dem Deutsch-Französischen Krieg, sozialistische Kantaten und ein bundesrepublikanisches Beethoven-Fest werden im Hinblick auf die sinnliche Veranschaulichung gedachter Ordnungen in ihren nationalen, politischen, sozialen oder religiösen Zusammenhängen untersucht. Wie unterschiedlich dabei die Handlungsräume von Frauen und Männern waren, steht ebenso im Blickpunkt wie die Konstruktion von Geschlecht in musikalischen Werken und Ereignissen.