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Christoph Pieper
Elegos redolere Vergiliosque sapere
Cristoforo Landinos 'Xandra' zwischen Liebe und Gesellschaft

2008, XX/356 S., Paperback
Reihe: Noctes Neolatinae, 8
ISBN: 978-3-487-13594-6
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Beschreibung
Fachgebiete

"P. hat eine glänzend dokumentierte, methodisch fundierte und innovative Interpretation eines der interessantesten Werke der neulateinischen Lyrik des Quattrocento vorgelegt, die Modellcharakter besitzt." (Mittellateinisches Jahrbuch 44,1/2009)

"Seine spannenden Deutungen von Einzelgedichten und Gedichtzyklen (…) nehmen den Leser auf der ganzen Linie ein und zeugen von einer stupenden Kenntnis der antiken und zeitgenössischen Quellen, die durch einen umfassenden Überblick über die teilweise disparate Forschungsliteratur flankiert wird." (Wolfgang Kofler, www.iaslonline.de/index.php?vorgang_id=3093)



Cristoforo Landinos ‘Xandra’ ist ein Meilenstein in der Entwicklung der lateinischen Poesie des 15. Jahrhunderts. Sie vebindet die Tradition der augusteischen Liebeselegie auf innovative Weise mit dem Preis der Stadt Florenz und ihrer Herrscher, der Familie der Medici. Christoph Pieper legt mit dieser Untersuchung zum ersten Mal eine umfangreiche Deutung des komplexen Textes vor, wobei ihn besonders das Zu-sammenspiel von Enkomiastik und poetischer Selbstinszenierung interessiert. Dafür geht er sowohl auf den Publikationskontext (Landinos Bewerbung am Florentiner Studio) als auch auf zentrale Themen der Zeit ein (elegisches Dichten und Petrarkismus, Position des Dichters in der humanistischen Gesellschaft, intellektuelle Spannungen zwischen Rom und Florenz). Innerhalb dieser Bezugsrahmen erweisen sich Landinos Gedichte als bedeutender Beitrag zur Konstruktion eines florentinischen Selbst-verständnisses in der Mitte des 15. Jahrhunderts. Die Studie liefert somit einen Beitrag zum Verständnis des italienischen Renaissance-Humanismus als Teil eines kulturellen und politischen Machtdiskurses.