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Martina Falletta (Hrsg.); Renate Hüsken (Hrsg.); Klaus Keil (Hrsg.)
RISM – Wissenschaftliche und technische Herausforderung musikhistorischer Quellenforschung im internationalen Rahmen / Academic and Technical Challenges of Musicological Source Research in an International Framework
Herausgegeben von Martina Falletta, Renate Hüsken und Klaus Keil. Zentralredaktion des RISM, Frankfurt am Main.

2010, 380 S., mit s/w-Abbildungen.
Reihe: Studien und Materialien zur Musikwissenschaft, 58
ISBN: 978-3-487-14431-3
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Beschreibung
Fachgebiete

Quellen sind die Basis jeder historischen Forschung. In der Musikgeschichte treten neben die sprachlichen Quellen wie Textbücher, Briefe, Zeitungsartikel, theoretische Werke und Schulen, gedruckte und handschriftliche Noten. Diese repräsentieren als geschichtliche Zeugnisse die künstlerische Tätigkeit eines Komponisten und stehen im Bezug zu dessen Umgebung. Sie sind zugleich die einzige Möglichkeit der Vergegenwärtigung des überlieferten Kunstwerkes. In der Musik steht die Quelle zwischen Forschung und Praxis!
Quellen sind erhalten in Bibliotheken, Archiven und (Privat-)Sammlungen auf der ganzen Welt. Beschränkung auf (gar heutige) nationale Grenzen verbietet sich da von selbst. Grundlage der Quellenforschung ist ein Dokumentationsprojekt wie das RISM, das deshalb 1952 bewusst als Internationales Quellenlexikon der Musik gegründet wurde.
Der internationale Kongress zum 50-jährigen Bestehen des RISM widmete sich neuen Erkenntnissen und Erfahrungen im wissenschaftlichen wie praktischen Umgang mit musikalischen Quellen. Vorträge und Diskussionen rankten sich vornehmlich um folgende Themen: die Arbeit der RISM-Arbeitsstellen in verschiedenen Ländern, die Quellenbestände in Mittel- und Osteuropa, Quellenerschließung und musikwissenschaftliche Forschung, Arbeitsmethoden und Problematik der Quellenarbeit sowie Alte Musikquellen und neue Medien – kein Widerspruch!
Die hier abgedruckten Referate schildern die erfolgreiche weltweite Arbeit des RISM und vermitteln eindrucksvoll, was Quellenforschung im Kräftespiel zwischen wissenschaftlicher Erkenntnis und künstlerischer Praxis so spannend macht.