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Verena Senti-Schmidlin
Rhythmus und Tanz in der Malerei
Zur Bewegungsästhetik im Werk von Ferdinand Hodler und Ludwig von Hofmann.

2007, VIII/302 S., mit 115 s/w und 34 farbigen Abb.
Reihe: Studien zur Kunstgeschichte, 170
ISBN: 978-3-487-13405-5
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Beschreibung
Fachgebiete

"Insgesamt machen die methodische Herangehensweise und die sorgfältige Gewichtung der einzelnen Teile, die sprachliche Gewandtheit und die glückliche Vereinigung von Kunst- und Tanzwissenschaft dieses Buch zu einem Gewinn." (Gesellschaft für Tanzforschung, 2008/1)

Die vorliegende Studie untersucht das interdisziplinäre Verhältnis zwischen Kunst und Tanz am Beispiel des künstlerischen Schaffens von Ferdinand Hodler (1853–1918) und Ludwig von Hofmann (1861–1945). Die in der gleichen Zeit wirkenden, in der Bildsprache jedoch differierenden Künstler sind auf ähnliche Weise mit den Tanzerneuerungen ihrer Epoche in Berührung gekommen. Ferdinand Hodler, seit 1872 in Genf, pflegte mit dem Musiker und Begründer der Rhythmischen Gymnastik Emile Jaques-Dalcroze freundschaftliche Kontakte. Ludwig von Hofmann, in Berlin, Weimar und Dresden tätig, lernte bedeutende Protagonistinnen des modernen Bühnentanzes wie Isadora Duncan, Ruth St. Denis und Gret Palucca kennen.
Obwohl unabhängig und eigenständig in ihrer Arbeit, decken Ferdinand Hodler und Ludwig von Hofmann Aspekte auf, die eine enge Verflechtung von Bildsprache und Körpersprache offen legen. Die Untersuchung hat zum Ziel, diese Verbindungen exemplarisch zu erfassen, die in früheren Studien der Autorin aufgegriffene Fragestellung der fachübergreifenden Beziehung zwischen Kunst und Tanz zu vertiefen sowie in produktions- und rezeptionsästhetischer Hinsicht zu analysieren.