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Juliane Bardt
Kunst aus Papier
Zur Ikonographie eines plastischen Werkmaterials der zeitgenössischen Kunst.

2., unveränderte Auflage 2016, 207 S., mit 48 Abb., Paperback
Reihe: Studien zur Kunstgeschichte, 169
ISBN: 978-3-487-13093-4
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Beschreibung
Fachgebiete

Dieses Handbuch bietet erstmals einen wissenschaftlichen Überblick zur zeitgenössischen Papierkunst. Im Mittelpunkt stehen dabei keine Kunstwerke auf Papier wie Druckgraphik oder Zeichnung, sondern plastische Werke aus Papier.
Seit Mitte des 20. Jahrhunderts bearbeiten europäische und nordamerikanische Künstler den vergänglichen Werkstoff Papier, der bis dahin nicht als „kunstwürdig“ erachtet wurde. Im Spiegel der Kulturgeschichte des Papiers werden in diesem Buch die ausgewählten Kunstwerke danach befragt, inwieweit das Material Bedeutungsträger ist. Schöpfen, Formen, Schneiden, Prägen, Falten, Ersetzen, Experimentieren, Zerstören: Jedes Kapitel erläutert eine andere Bearbeitungstechnik, von ihrer Verwendungsweise im Alltag bis hin zu detaillierten Analysen beispielhafter Kunstwerke von Robert Rauschenberg, David Hockney, Andreas von Weizsäcker, Jan Schoonhoven, Leo Erb, Günther Uecker, Henri Matisse, Felix Droese, Lore Bert und Oskar Holweck.
Die vorliegende Studie wurde im Jahr 2005 mit dem Förderpreis der Benvenuto Cellini-Gesellschaft für die beste kunstgeschichtliche Dissertation der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt a.M. ausgezeichnet.