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Ferdinand Christian Baur
Die christliche Lehre von der Dreieinigkeit und Menschwerdung Gottes in ihrer geschichtlichen Entwicklung
Band 3.1: Die neuere Geschichte des Dogma, von der Reformation bis in die neueste Zeit.

Tübingen 1843 , Reprint: Hildesheim 2005, XX/464 S., Leinen
Reihe: Bewahrte Kultur
ISBN: 978-3-487-12111-6
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Beschreibung
Fachgebiete

Ferdinand Christian Baur (1792-1860), das Haupt der Jüngeren
Tübinger Schule, hat die konsequent historische
Geschichtsbetrachtung in die Theologie eingeführt und damit
Grundlagen geschaffen, hinter die eine wissenschaftlich
arbeitende Historische Theologie heute nicht mehr zurückgehen kann. In seinen beiden großen dogmengeschichtlichen Monographien
hat er erstmals die bisher übliche Darstellungsweise überwunden, die sich aus Mangel an übergreifenden Gesichtspunkten mit der
Sammlung und Aneinanderreihung der vielfältigen Materialien begnügt hatte. Baur wandte sich gegen eine solche "atomisierende"
Darbietung des Stoffes, aber auch gegen die von der Aufklärung eingeführte pragmatische Betrachtungsweise. Er ging von der
Voraussetzung aus, die Geschichte sei "nicht bloß ein zufälliges Aggregat, sondern ein zusammenhängendes Ganzes", in dem er die
Vernunft am Werke sah. Dadurch gelang es ihm erstmals, die Entwicklung der Soteriologie wie die Geschichte der Trinitätslehre
und Christologie als fortgehende geistige Prozesse darzustellen, in denen nicht nur zufällige dogmatische Positionen der
Vergangenheit sichtbar wurden, sondern ein innerlich zusammenhängendes, auch für die Gegenwart wichtiges Ringen um
Probleme. Für die dogmengeschichtliche Forschung ist Baurs Werk, trotz mancher Fortschritte im einzelnen, auch heute noch von
grundsätzlicher Bedeutung.