Programm
Service
Über den Verlag


Cathleen Köckritz
Friedrich Wieck
Studien zur Biographie und zur Klavierpädagogik.

2007, 609 S., mit 34 Abb. (Faksimiles aus der "Klavierschule")
Reihe: Studien und Materialien zur Musikwissenschaft, 44
ISBN: 978-3-487-13194-8
Lieferbar!

78,00 EUR
(Preis inkl. Umsatzsteuer zzgl. Versandkosten)
Lieferzeit beträgt innerhalb Deutschlands bis zu 7 Arbeitstage / außerhalb Deutschlands bis zu 14 Arbeitstage


 

Beschreibung
Fachgebiete

"Wer sich über Friedrich Wieck informieren möchte, über sein Leben und Werk, seine Zeit und deren vielschichtige Geschichte, ist gut beraten, dieses umfangreiche Buch zu lesen, das allen wissenschaftlichen Anforderungen standhält, gänzlich ohne Bilder auskommt und dennoch verständlich, fast unterhaltsam - das ist nicht abwertend gemeint - geschrieben wurde." (Hildegard Junker, Diskussion Musikpädagogik 35/07)

"Die vorliegenden Studien zeichnen das bisher genaueste, die derzeit zugänglichen Quellen zu Rate ziehende Wieck-Bild in der musikhistorischen Forschung. Der biographische Teil zielt nicht auf eine Rekonstruktion historischer Daten, sondern er zeigt geistige, philosophische und ökonomische Verhältnisse und Traditionen als jenes Geflecht, in welchem der Musikpädadgoge Friedrich Wieck sich als repräsentative Persönlichkeit zu entfalten vermag. Im klavierpädagogischen Teil wird in einer historischen Zusammenschau Wiecks musikpädagogisches Wirken als neuartiges Konzept musikalischer Bildung und Erziehung herausgearbeitet." (Musik in Sachsen, 3/07)

"Der Vater Claras und Lehrer Robert Schumanns als Institution des damaligen Musiklebens, über den maßgebliche musikalische wie musikpädagogische Konzepte wirksam wurden, wird an der Fülle gut recherchierten Belegmaterials plastisch herausgearbeitet." (Buchhändler heute 7/2007)

Friedrich Wieck (1785-1873), Klavier- und Gesangpädagoge, bestenfalls als Lehrer seiner Tochter Clara Wieck-Schumann bekannt und als späterer Querulant diffamiert, führt in der Musikliteratur noch immer ein kaum profiliertes, wenn nicht kryptisches Dasein. War er nun ein unverträglicher Despot oder ein engagierter, exzellenter und zudem geschäftstüchtiger Pädagoge?
Die vorliegenden Studien zeichnen das bisher genaueste, die derzeit zugänglichen Quellen zu Rate ziehende Wieck-Bild in der musikhistorischen Forschung. Der biographische Teil zielt nicht auf eine Rekonstruktion historischer Daten, sondern er zeigt geistige, philosophische und ökonomische Verhältnisse und Traditionen als jenes Geflecht, in welchem der Musikpädagoge Friedrich Wieck sich als repräsentative Persönlichkeit zu entfalten vermag. Im klavierpädagogischen Teil wird in einer historischen Zusammenschau Wiecks musikpädagogisches Wirken als neuartiges Konzept musikalischer Bildung und Erziehung herausgearbeitet. Akzentuiert sind die individuelle Behandlung des Schülers, Wiecks Auffassung von naturgemäßer Ausbildung und das relative Eigengewicht des Anfängerunterrichts – allesamt Positionen, die nicht selten kontrastiv zu Methoden stehen, wie sie in zeitüblichen Klavierschulen zu finden sind.

"Das ist eine ganz hervorragende Arbeit, die Cathleen Köckritz - bereits 2004 als Dissertation in Dreseden 'abgeliefert' - und nun in Buchform vorgelegt hat." (Wolfgang Seibold, in: DIE TONKUNST, Oktober 2007, Nr. 4, Jg. 1 (2007))