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Benedikt Vennefrohne
Die Sinfonien Hans Werner Henzes
Entstehungsgeschichtliche und werkanalytische Untersuchungen zu einer Sinfonie-Ästhetik Henzes.

2006, 317 S., mit Notenbeispielen und 14 Falttafeln
Reihe: Diskordanzen - Studien zur neueren Musikgeschichte, 15
ISBN: 978-3-487-13063-7
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Beschreibung
Fachgebiete

"Dieses (…) Werk wird mit Sicherheit binnen kürzester Zeit zur Standardausstattung jedes musikwissenschaftlich arbeitenden Henzeforschers gehören (…) Die Arbeit zeichnet sich vor allem durch eine hervorragende Quellenrecherche aus, besonders im Hinblick auf die unterschiedlichen Fassungen der ersten Sinfonie." (Anke Hopfengart, Forum Musikbibliothek 2006/4)

"Hervorstechend an Vennefrohnes Arbeitsweise ist zunächst die intensive Quellenrecherche…Allein die diesbezüglichen Mitteilungen über Skizzen, Particelle und andere Materialien zu den Sinfonien garantieren dem Buch einen Gebrauchswert, der es für weiterführende Studien unverzichtbar macht…(N)iemand, der sich wissenschaftlich mit Hans Werner Henze befasst, kann künftig das empfehlenswerte Buch von Benedikt Vennefrohne unbeachtet lassen." (Peter Petersen, Die Tonkunst online, Ausgabe 0609/2006)

In dem vielseitigen kompositorischen Schaffen von Hans Werner Henze (*1926) nehmen die zwischen 1946 und 2000 entstandenen zehn Sinfonien eine besondere Stellung ein. Alle wichtigen stilistischen Wandlungen Henzes lassen sich an dieser Werkgruppe ablesen, die von einer außerordentlichen Vielschichtigkeit geprägt ist. Sprechender Aus-druck für den Wandel in Henzes ästhetischen Ansichten sind die von ihm ge-wählten Bezeichnungen ›Sinfonie‹, ›Sin-fonia‹ und ›Symphonie‹. Mit ihnen spielt er nicht nur auf unterschiedlichste sinfonische Traditionen an, er verweist auch auf die ideellen Herausforderun-gen, denen er sich mit jeder Komposition neu stellt.
Henze hat mit seinen zehn Sinfonien ein ästhetisch undogmatisches, hetero-genes und an Widersprüchen reiches sinfonisches Œuvre geschaffen, das in der vorliegenden Untersuchung zum ersten Mal eine umfangreiche und kriti-sche Würdigung erfährt. Auf der Grundlage vieler bislang noch nicht pub-lizierter Quellen setzt sich der Autor in seiner Arbeit exemplarisch mit den ent-stehungsgeschichtlichen Voraussetzungen dieser Werke auseinander, er untersucht ihre kompositorischen Strukturen und geht der Frage nach einer den Komponisten leitenden Sinfonie-Ästhetik nach.