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James Jakob Fehr
"Ein wunderlicher nexus rerum"
Aufklärung und Pietismus in Königsberg unter Franz Albert Schultz.

Hildesheim 2005, X/340 S.
Reihe: Studien und Materialien zur Geschichte der Philosophie, 66
ISBN: 978-3-487-12816-0
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Beschreibung
Fachgebiete

Mit der Arbeit James J. Fehrs erscheint erstmals eine Studie, die dem Leben und Werk Franz Albert Schultz' (1692-1763), des Freundes der Familie Kant und Förderers des jungen Immanuel, gewidmet ist. Als Pfarrer galt Schultz zurecht als Hauptvertreter des Königsberger Pietismus, als Professor der Theologie entwickelte er dagegen eine seinem Lehrer Christian Wolff verpflichtete rationale Weisheitslehre. Schultz argumentierte, daß die Erkenntnis der Zusammengehörigkeit aller Glaubensartikel im logischen und metaphysischen Zusammenhang mit allen säkularen Wahrheiten zur Befestigung und Vertiefung des Glaubens sowie zur Vervollständigung und praktischen Anwendbarkeit des philosophischen Systems hinführe. Diese Studie bietet eine Fülle historischer Hintergründe zu Schultz' Position, wie auch zur Entwicklung der Aufklärung und des Pietismus in Preußen. Die vermeintliche Vorrangstellung des Pietismus unter Friedrich Wilhelm I. und die Hintergründe der Lockerung des Verbots Wolffscher Schriften werden ebenfalls neu beleuchtet.