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John Henry Mueller
Verrat in schwarzen Zelten
Von letzten Stammeskriegen in Arabiens Wüsten.

Zürich 1977 , Reprint: Hildesheim 2004, 304 S.
Reihe: Documenta Arabica, Teil 1: Reiseliteratur
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Leinen mit Schutzumschlag: ISBN 3-487-12646-X € 29,80
Pappband: ISBN 3-487-12608-7 € 19,80

Die Erinnerungen eines Weltenbummlers, der als Ingenieur den Bau der Bagdadbahn leitete und zugleich für den britischen Geheimdienst im Ressort „Waffen, Waffenschmuggel und Beduinen“ tätig war, versprechen eine spannungsreiche Lektüre. Das 1977 zuerst veröffentlichte Buch des Schweizers John Henry Mueller wird diesem Anspruch mehr als gerecht. An dessen Anfang steht ein wochenlanger Kamelritt in die Wüsten Saudi-Arabiens, zum Rendezvous mit einem rätselhaften Waffenhändler. Erzählungen am Lagerfeuer beschwören die mächtige Gestalt von Abdul Asis, dem Gründer des saudiarabischen Königreichs und Bezwinger der freien Beduinenstämme. Der unaufgeklärte Diebstahl von großen Mengen Sprengstoff, die Spionagetätigkeit fremder Mächte im Irak, das schwierige Leben mit den Briten und der gefährliche Argwohn der irakischen Regierung leiten eine Entwicklung ein, die den Verfasser schließlich zu einer dramatischen Flucht zwingt.
Faszinierend sind Müllers fesselnde Berichte über das Leben und die Gebräuche der Beduinen, ihren Ehrenkodex und ihr unglaubliches Gedächtnis. So gewinnt Müllers Buch den Status eines historischen Dokuments, schließlich schildert es einen wichtigen Abschnitt aus der arabischen Geschichte vor dem Zweiten Weltkrieg auf eindringliche Weise. Es ist ein Werk entstanden, das Einblick in eine Zeitenwende bietet, als die Ungebundenheit der Wüstenstämme ihrem endgültigen Ende entgegenging.