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Roger Fornoff
Die Sehnsucht nach dem Gesamtkunstwerk
Studien zu einer ästhetischen Konzeption der Moderne.

2004, 658 S., mit 42 Abb.
Reihe: Echo - Literatur im interdisziplinären Dialog, 6
ISBN: 978-3-487-12767-5
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Beschreibung
Fachgebiete

Als utopisches Sehnsuchtsbild durchzieht die Idee des Gesamtkunstwerks nahezu die gesamte künstlerische Moderne.
Inspiriert von der epochalen Ausstellung "Der Hang zum Gesamtkunstwerk", mit der der Schweizer Kurator Harald Szeemann dieses ästhetisch-politische Phänomen in den 80er Jahren ins Bewußtsein rückte, liefert die vorliegende Studie erstmals eine begrifflich fundierte Analyse des modernen Gesamtkunst-werks und seiner verschiedenen programmatischen Ausprägungen. Untersucht werden dabei drei theaterzentrierte Konzeptionen (Richard Wagner, Wassily Kandinsky, Hermann Nitsch) sowie drei architekturorientierte (Philipp Otto Runge, Karl Friedrich Schinkel, architektonischer Expressionismus).
Die Studie mündet in den Versuch, die Befunde der Einzelbetrachtungen in einer – kritischen – Theorie des Gesamtkunstwerks zusammenzuführen. Dabei werden vor allem dessen politisch-totalitäre Implikationen in den Blick genommen, welche einen Analogieschluß zwischen dem modernen Gesamtkunstwerk und den staatskünstlerischen Großvisionen Hitlers und Stalins erlauben. Zeitnahe Tendenzen des Gesamtkunstwerks, erläutert am Beispiel der VW-Autostadt in Wolfsburg, runden die Arbeit ab.