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Werner Keil (Hrsg.); Jürgen Arndt (Hrsg.)
„Alte" Musik und „neue" Medien

2003, 266 S., mit zahlreichen Abb. und Notenbeispielen
Reihe: Diskordanzen - Studien zur neueren Musikgeschichte, 14
ISBN: 978-3-487-12516-9
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Beschreibung
Fachgebiete

Der erstaunliche Verkaufserfolg mit digital bereinigten Aufnahmen Enrico Carusos im Jahre 1999 machte endgültig deutlich, daß sich die Distanz zu inzwischen vergangener Musik durch technische Innovationen verringert hat. Die Begriffe »alt« und »neu« im Titel des vorliegenden Bandes zielen deshalb auf spezifische Beziehungen zwischen Musik und Medien, bei denen die Chronologie letztlich sogar fragwürdig wird. Mit »alter« Musik ist hier nicht nur
wie sonst üblich die historische Musik vom Mittelalter bis etwa Johann Sebastian Bach gemeint. Vielmehr geht es verstärkt um jüngere vergangene Musik, die durch neue Medien wieder an Aktualität gewinnt und in ein anderes
Licht gerückt wird.
INHALT: Werner Keil, Die Verwirklichung des romantischen Klangideals im Theremin · Oliver Huck, Hymnen auf die elektronische Musik und mit konkreten Klängen · Knut Holtsträter, Kompositionsweisen in Mauricio Kagels
filmischer Arbeit zu Ludwig van · Ildikó Keikutt, Auf den Spuren Henry Purcells. Michael Nymans Musik zu Peter Greenaways Film 'The Draughtman’s Contract' · Thomas Krettenauer, HipHop meets Bach, Puccini & Co. Zur Entstehung, Produktionsweise und Stilistik des »Klassik-Rap« der späten 1990er Jahre · Hartmut Winkler/Ulrike Bergermann, Singende Maschinen und resonierende Körper. Zur Wechselbeziehung von Progression und Regression in der Popmusik · Jürgen Arndt, Tabla und Techno. Talvin Singh und die britischasiatische DJ-Musik · Gerd Grupe, Wachswalzen und CDs, Synthies und Sampler. Musikethnologie und »neue« Medien · Friedrich Wilhelm Rödding, Konserve oder Kunstwerk? Zur Ästhetik von Musikaufnahmen · Joachim Veit, Hase oder Igel? – Musikeditoren und neue Medien