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Ferdinand Christian Baur
Die christliche Lehre von der Versöhnung in ihrer geschichtlichen Entwicklung von der ältesten Zeit bis auf die neueste
2 Bände.

Tübingen 1838 , Reprint: Hildesheim 2004, XXII/764 S., Leinen
Reihe: Bewahrte Kultur
ISBN: 978-3-487-12057-7
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Ergänzungen
Beschreibung
Fachgebiete

Band 1: Erste Periode. Von der ältesten Zeit bis zur Reformation. Tübingen 1838. Reprint: Hildesheim 2004. XX/282 S. Leinen. ISBN 978-3-487-12058-4
Band 2: Zweite Periode. Von der Reformation bis zur Kant'schen Philosophie. Tübingen 1838. Reprint: Hildesheim 2004. 286 - 764 S. Leinen. ISBN 978-3-487-12059-1

Ferdinand Christian Baur (1792-1860), das Haupt der Jüngeren Tübinger Schule, hat die konsequent historische Geschichtsbetrachtung in die Theologie eingeführt und damit Grundlagen geschaffen, hinter die eine wissenschaftlich arbeitende Historische Theologie heute nicht mehr zurückgehen kann. In seinen beiden großen dogmengeschichtlichen Monographien hat er erstmals die bisher übliche Darstellungsweise überwunden, die sich aus Mangel an übergreifenden Gesichtspunkten mit der Sammlung und Aneinanderreihung der vielfältigen Materialien begnügt hatte. Baur wandte sich gegen eine solche "atomisierende" Darbietung des Stoffes, aber auch gegen die von der Aufklärung eingeführte pragmatische Betrachtungsweise. Er ging von der Voraussetzung aus, die Geschichte sei "nicht bloß ein zufälliges Aggregat, sondern ein zusammenhängendes Ganzes", in dem er die Vernunft am Werke sah. Dadurch gelang es ihm erstmals, die Entwicklung der Soteriologie wie die Geschichte der Trinitätslehre und Christologie als fortgehende geistige Prozesse darzustellen, in denen nicht nur zufällige dogmatische Positionen der Vergangenheit sichtbar wurden, sondern ein innerlich zusammenhängendes, auch für die Gegenwart wichtiges Ringen um Probleme. Für die dogmengeschichtliche Forschung ist Baurs Werk, trotz mancher Fortschritte im einzelnen, auch heute noch von grundsätzlicher Bedeutung.