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Berliner Don Quixote
Redakteur: Adolf Glassbrenner [Pseud.: Brennglas]. 2 Bände.

Berlin 1832-1833 , Reprint: Hildesheim 2001. Mit einem Nachwort von Hugh Powell, 2000 S., Leinen
ISBN: 978-3-487-11302-9
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Beschreibung
Fachgebiete

Band 1. 1. Jgg., 1832, Nr. 1 - 155. Berlin 1832. Reprint: Hildesheim 2001. 688 S. Leinen. ISBN 978-3-487-11303-6
Band 2. 2. Jgg., 1833, Nr. 1 - 204. Berlin 1833. Reprint: Hildesheim 2001. Mit einem Nachwort von Hugh Powell. 843 S. Leinen. ISBN 978-3-487-11304-3

Adolf Glaßbrenner, gebürtiger Berliner und schon mit einundzwanzig Jahren als Journalist und Verleger tätig, war seinerzeit und ist wohl heute noch vor allem als Lokalhumorist und Satiriker bekannt. Doch war er schon vorher in seiner Heimat durch das Unterhaltungsblatt Berliner Don Quixote bekannt geworden. In seinem Gründungsgesuch an das Berliner Oberpräsidium führte Glaßbrenner aus, das Ziel der Zeitschrift sei die Unterhaltung gebildeter Menschen mittels Novellen, Gedichten, Rätseln, Logogriphen und nicht zuletzt Besprechungen der Theateraufführungen. Die Rezensionen, die tatsächlich regelmäßig erschienen, sind theatergeschichtlich wertvoll, denn hier begegnen die Leser führenden Theaterleuten und erfahren manches über den Geschmack des Publikums sowie über die Werke (z.B. „Prinz Friedrich von Homburg“ von Heinrich von Kleist), die von der Zensurbehörde verpönt wurden. Neuigkeiten aus aller Welt (Amerika und Ostasien) wurden geboten sowie Statistiken zur Emigration der Europäer. Der junge Redakteur verstieß aber des öfteren gegen das Abkommen, keine politische Kritik zu üben, bis zuletzt am 31. Dezember 1833 das Journal seine zweijährige Tätigkeit beenden mußte. Trotz der kurzen Lebensdauer stellt diese Zeitschrift ein aufschlußreiches Zeugnis des Berliner Lebens in der Biedermeier- bzw. Restaurationszeit dar.