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Werner Keil
Im Geisterreich des Unendlichen
Ein Streifzug durch die Musik des 19. Jahrhunderts.

2000, 146 S., mit 23 s/w Abb.
Reihe: Diskordanzen - Studien zur neueren Musikgeschichte, 12
ISBN: 978-3-487-11212-1
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Beschreibung
Fachgebiete

Mit Freude am Widerspruch führt Werner Keil seine Leser durch die Musik des 19. Jahrhunderts.
Die ohne Anspruch auf Vollständigkeit geschriebenen Einzeluntersuchungen gehen zwanglos-assoziativ
auseinander hervor, nehmen dabei aber wesentliche Aspekte der Musik des 19. Jahrhunderts in den Blick und
eröffnen überraschende Perspektiven. Die einzelnen Kapitel behandeln Hegels Phänomenologie der italienischen
Oper oder warum Adorno mit seinem Beethovenbuch scheiterte, stellen Brahms in den Kontext romantischer
Ästhetik und untersuchen am Beispiel E.T.A. Hoffmanns die „Freude des gebildeten Menschen am Künstlichen“.
Am Adagio aus Bruckners siebter Sinfonie entwickelt der Autor zu Beginn seines Streifzugs zwei konträre
Sichtweisen, eine semantische in „Lange kann der Meister doch nicht mehr leben“ und eine formalistische in
„Arbeiten des Geistes in geistfähigem Material“. Im Schlußkapitel „Di tanti palpiti“ – Im Herzen Rossinis
enträtselt er zuletzt das Geheimnis der berühmten Arie Rossinis.