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Eduard Nolde
Reise nach Innerarabien, Kurdistan und Armenien. 1892

Braunschweig 1895 , Reprint: Hildesheim 2004, XVI/272 S., mit 1 Abb. und 1 Karte., Leinen
Reihe: Documenta Arabica, Teil 1: Reiseliteratur
ISBN: 978-3-487-12623-4
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Beschreibung
Fachgebiete

In seinem Werk „Altarabisches Beduinenleben“ vermerkte Georg Jacob über die Leistungen des Barons Eduard Nolde (1849–1895) als Reiseschriftsteller: „Nolde ist seit Burckhardt der erste, der die politischen Verhältnisse Innerarabiens klar entwickelt. Er beobachtet selbst mit freiem Blick und der Correctheit eines Offiziers und copirt nicht – wie so häufig andere – unkritische Erzählungen im Orient angesessener Landsleute, er hat Sinn für das
Leben der Tiere, berichtet mit Sachkenntnis und Sachlichkeit über Pferde, Kamele und deren Leistungen etc.“
Tatsächlich war Nolde aufgrund seines bewegten Lebenslaufs für seine Aufgabe gut gewappnet: Als Lieutenant war er am Karlistenaufstand in Spanien und später an den Kämpfen zwischen Chilenen und Peruanern in Südamerika beteiligt, bevor er nach seiner Demission aus dem Staatsdienst verstärkt seiner Passion für das Reisen nachging. Sein Buch über eine Reise nach Innerarabien im Jahre 1893 ist von außerordentlicher Sensibilität für die fremden Kulturen getragen. Seine scharfsinnigen Analysen der politischen Verhältnisse
im Mittleren Osten sind von bleibender Aktualität. Bei der Schilderung von Wüstenreisenden in seinen Romanen griff Karl May später auf Noldes Reisebeschreibungen zurück.