Programm
Service
Über den Verlag


Ute Jung-Kaiser (Hrsg.); Annette Simonis (Hrsg.)
„Poesie in reinstes Gold verwandeln …“
Cervantes’ Don Quijote in Literatur, Kunst, Musik und Philosophie.

2016, XIII/313 S., mit zahlreichen Abb., Paperback
Reihe: Wegzeichen Musik, 11
ISBN: 978-3-487-15425-1
Lieferbar!

58,00 EUR
(Preis inkl. Umsatzsteuer zzgl. Versandkosten)
Lieferzeit beträgt innerhalb Deutschlands bis zu 7 Arbeitstage / außerhalb Deutschlands bis zu 14 Arbeitstage


 

Beschreibung
Fachgebiete

Miguel de Cervantes’ Roman "Don Quijote" zählt zu den berühmtesten Werken der Weltliteratur. Für seinen Titelhelden, der sich selbst für einen Sängerpoeten hält und die zu bestehenden Abenteuer als Wiederholung und Fortführung der Ritterromane begreift, ist die Dichtkunst „aus solch feinem Stoff, dass einer, der sich auf diese Alchemie versteht, sie in reinstes Gold von unschätzbarem Wert zu verwandeln imstande“ sei.
Dichter, Philosophen, Musiker, bildende Künstler und viele andere haben sich seit Veröffentlichung des ersten Bandes 1605 inspirieren lassen von der faszinierenden Erzählstruktur des Romans, von seinen spannungsvollen und aberwitzigen Episoden, von dem wundersam widersprüchlichen Titelhelden und/oder von der literarischen Doppelfigur Ritter und Knappe, welche das Spannungsfeld zwischen den idealistischen Höhenflügen Don Quijotes und dem bodenständigen Pragmatismus Sancho Pansas phantasievoll durchspielt und auskostet.
Der vorliegende Band richtet den Blick auf weniger bekannte, auch ungewöhnliche Facetten künstlerischer Transkription und zeitpolitischer, philosophischer, auch theologischer Wirkungsgeschichte und versteht sich als Hommage an den größten spanischen Dichter, der vor genau 400 Jahren verstarb.

---STIMMEN ZUM BUCH---

„Die Palette der in den Fokus gestellten Themen ist so bunt wie exemplarisch für den Umgang mit Cervantes’ Don Quijote, so dass sich der Band als ebenso informativer wie instruktiver Einblick in die Rezeptionsgeschichte des Werkes empfiehlt.“ (Claudia Maria Korsmeier, Germanisch-Romanische Monatsschrift, 67.1/2017)