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Schiltbürger
Die Schiltbürger.//Wunderselzame//Abentheurliche/vnerhörte//vnd bißher vnbeschriebene Geschichten//vnd Thaten der obgemelten Schiltbürger/in Misnopotamia hinder Vtopia//gelegen.//Itzundt also frisch/Männiglichen zu//Ehrlicher Zeitverkürtzung/ausß vnbekannten//Authoren zusammen getragen/vnd auß Vtopie //scher auch Rothwelscher in Deutsche//Sprach gesetzt.//Durch//M. Aleph/Beth/ Gimel/der Festung//Ypsilonburger Amptmann.//
[Frankfurt a.M.] 1598. Reprint: Hildesheim 1975. Mit einem Nachwort und einer Bibliographie von Günther Schmitz.
189/[50] S.
Leinen
Reihe: DEUTSCHE VOLKSBÜCHER IN FAKSIMILEDRUCKEN, REIHE A Band 8
Vergriffen. Neuaufl. geplant! / Out of print. New ed. in preparation!
Auch als e-Publikation erhältlich
ISBN: 978-3-487-05843-6 49,80 Eur
  
Die unterhaltsamen Geschichten der Bürger des Städtchens Schilda sind wohl bekannt. Dabei will der Verfasser mit der Geschichte von der vorgetäuschten Narrheit der Schiltbürger auch warnen, da „ein Weiser, der glaubt, sich vor der Welt närrisch stellen zu müssen, um seine Weisheit unangefochten genießen und nutzen zu können, unweigerlich zum Toren werden muss.“ Günter Schmitz geht vor dieser inhaltlichen Analyse in seinem Nachwort umfassend auf die Entstehung des Werkes ein.

The amusing stories of the people of the little town of Schilda are well known. The author also uses the tales of the Schiltbürgers’ feigned stupidity to warn that “a wise man who believes he must appear foolish to the world in order for his wisdom to go undisputed inevitably becomes a fool.” In the context of this analysis Günter Schmitz examines in detail the origins of the work in his introduction.