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Wolf Hobohm, Brit Reipsch (Hg.)
Volksmusik und nationale Stile in Telemanns Werk; Der Opernkomponist Georg Philipp Telemann. Neue Erkenntnisse und Erfahrungen
Bericht über die Internationale Wissenschaftliche Konferenz anläßlich der 12. Magdeburger Telemann-Festtage. Magdeburg, 10.-14. März 1994.
Bericht über die Internationale Wissenschaftliche Konferenz anläßlich der 13. Magdeburger Telemann-Festtage. Magdeburg, 14.-15. März 1996.
2 Bde. in einem Band.
2007.
450 S. mit Abb. und zahlreichen Notenbeispielen.
Broschur
Reihe: TELEMANN-KONFERENZBERICHTE Band XI
ISBN: 978-3-487-13469-7 78,00 Eur
  
Mit bemerkenswertem Spürsinn wußte Georg Philipp Telemann, „aus verschiedener Völker ihrem Geschmacke in der Musik ... das Beste“ auszuwählen (Johann Joachim Quantz). Seine Zeitgenossen faßten diese Symbiose unter dem Begriff „vermischter Geschmack“ zusammen. War der „vermischte Geschmack“ ästhetische Utopie oder klangliche Realität? Was entnahm Telemann den „Musikarten aller Nationen“ (Johann Adolph Scheibe), was gab er ihnen zurück? Fand Telemann schöpferische Inspiration nur in der polnischen Volksmusik oder lassen sich auch Rückgriffe auf die musikalische Folklore anderer Nationen finden? Die Internationale Wissenschaftliche Konferenz anläßlich der 12. Magdeburger Telemann-Festtage ging diesen Fragen nach und vertiefte auf der Grundlage zahlreicher Detailstudien das Wissen um nationale Musikstile sowie um Position und Programm des europäisch denkenden Komponisten.
Die Internationale Wissenschaftliche Konferenz der 13. Magdeburger Telemann-Festtage widmete sich neuen Erkenntnissen und Erfahrungen im wissenschaftlichen wie praktischen Umgang mit Telemanns Opern. Vergleiche mit Werken anderer Komponisten, Form- und Stilanalysen von Musik und Text zeigen Telemann als einen herausragenden Repräsentanten der deutschsprachigen Oper in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts, der der Herausbildung des deutschen Musiktheaters wesentliche Impulse verliehen hat. Die Rezeption seiner Bühnenwerke in Vergangenheit und Gegenwart rechtfertigt ein neues Nachdenken über den Opernkomponisten Georg Philipp Telemann im Kontext der Gattungsgeschichte.
Der vorliegende Band vereint die Beiträge beider Konferenzen.

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Georg Philipp Telemann had a remarkable instinct “to choose the best from the musical styles of different countries“ (Johann Joachim Quantz). His contemporaries referred to this symbiosis as “mixed style“. Was the “mixed style” an aesthetic utopia or a tonal reality? What did Telemann borrow from the “musical styles of the different nations” (Johann Adolph Scheibe), and what did he give back in return? Was Telemann only influenced by Polish folk music or also by the traditional music of other countries? The International Academic Conference on the occasion of the 12th Magdeburg Telemann Festival looked into these questions. Based on numerous detailed studies, the participants extended their knowledge of the musical styles of different countries and of the composer’s pro-European attitude and programme.

The International Academic Conference on the occasion of the 13th Magdeburg Telemann Festival dealt with the latest findings and experiences concerning the academic and practical approach to Telemann’s operas. By comparing his works to those of other composers and by analyzing the form and style of his music and lyrics, Telemann is depicted as an outstanding figure of German opera in the first half of the 18th century, who had an essential influence on the development of German music theatre. The reception of his stage work in the past and present calls for a new approach to Georg Philipp Telemann as an opera composer with regard to the history of the genre.

This book combines the contributions to both conferences.

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